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BOLDOCZKI
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"Leichtzüngige Artikulation, höchste Beweglichkeit, extrem sicherer Ansatz,
Koloraturkunst ... ein Solist von solchem Rang veredelt jedes Musikwerk",
so titelten die Salzburger Nachrichten bei seinem umjubelten Debüt im Rahmen der
Salzburger Festspiele 2004.
Der 1976 im ungarischen Szeged geborene und in Kiskörös aufgewachsene Gábor Boldoczki
ist mit seinem Trompetenspiel die Ausnahmeerscheinung seiner Generation. So verwundert
es nicht, daß die Süddeutsche Zeitung Gábor Boldoczki inzwischen als "würdigen
Nachfolger" von Maurice André bezeichnet. Auch die internationale Presse feiert
ihn bereits als grandiosen Trompetenvirtuosen.
Bereits mit 14 Jahren erhielt der junge Ausnahmetrompeter beim Nationalen Trompetenwettbewerb
in Zalaegerszeg den 1. Preis und begann nach den Studien am Leo Weiner Konservatorium,
an der Musikhochschule Franz Liszt in Budapest und in der Meisterklasse von Professor
Reinhold Friedrich seine internationale Solokarriere. Der endgültige Durchbruch
gelang ihm als Gewinner des bedeutenden Internationalen Musikwettbewerbs der ARD
in München und als 1. Preisträger des 3. Internationalen Maurice André Wettbewerbs,
dem Grand Prix de la Ville de Paris.
"Seine technische Perfektion sowie künstlerische Reife sind überwältigend",
so urteilte die Jury, als ihm im August 1999 der begehrte Nachwuchspreis Prix
Davidoff von der Reemtsma-Stiftung verliehen wurde. Im Oktober 2002 folgte
der international renommierte Prix Young Artist of the Year. Nach der Auszeichnung
als Nachwuchskünstler des Jahres durch die Deutsche Phono Akademie im Oktober
2003 erhielt Gábor Boldoczki im Oktober 2008 erneut den Echo Klassik in
der Sparte Instrumentalist des Jahres.
Im Rahmen seiner Tourneen gastiert er zusammen mit namhaften Orchestern (u.a.
Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen,
Beijing Symphony Orchestra, Sinfonia Varsovia, Berliner Sinfonie Orchester, Sinfonieorchester
Luzern, Orchestre de Strasbourg, Orchestre de Cannes, Ungarische National Philharmonie,
Gulbenkian Orchester, Festival Orchester Budapest, Prager Sinfoniker, Tschechisches
Philharmonisches Orchester) und Kammerorchestern (u.a. Franz Liszt Kammerorchester,
Camerata Salzburg, Zürcher Kammerorchester, Bach Collegium München, Mozarteum
Orchester Salzburg, Münchener Kammerorchester, Prager Kammerorchester, Haydn
Philharmonie, Litauisches Kammerorchester, Moskauer Solisten, Württembergisches
Kammerorchester Heilbronn, Vilnius Festival Orchester, Dresdner Kapellsolisten,
Bachorchester des Gewandhauses zu Leipzig) sowie bei Gala-Konzerten mit Edita
Gruberova.
Als erster Trompetensolist weltweit interpretierte Gábor Boldoczki bei den Salzburger
Festspielen die Trompetenkonzerte von Michael Haydn. Regelmäßig gastiert er in
den bedeutenden Musikmetropolen Europas wie dem Musikverein Wien, der Philharmonie
Berlin, dem Théâtre de Champs Élysées in Paris, dem KKL Luzern und dem Palace
of Arts in Budapest. Zudem folgt er Einladungen zu Konzerttourneen nach Südamerika
und China.
Seit geraumer Zeit ist Gábor Boldoczki gefragter Solist für zeitgenössische Musik
und deren Uraufführungen. Zusammen mit Gidon Kremer und der Kremerata Baltica
interpretierte er beispielsweise die Welturaufführung von Georg Pelecis "Revelation"
beim Musikfestival Les muséiques in Basel. Beim internationalen Dubrovnik Summer
Festival stellte er als weitere Uraufführung das Trompetenkonzert von Boris Papandopulo
vor.
Über die CD-Einspielung bei SonyBMG mit dem Zürcher Kammerorchester schrieb die
Fachzeitschrift Fono Forum: "Boldoczki spielt die Konzerte eleganter, geschmeidiger
und selbstverständlicher als die Konkurrenz ... weiche, lang atmende Phrasierungen
kennzeichnen seine Haydn-Interpretationen. Die variable Tongebung ist eines der
vielen Details, die Boldoczkis Aufnahme so hörenswert machen." Bei SonyBMG
erschienen weitere Aufnahmen mit dem Franz Liszt Kammerorchester, dem Kammerorchester
"I Musici di Roma" sowie Sinfonia Varsovia. Über seine neueste CD "Gloria",
auf der er zusammen mit Hedwig Bilgram und László Fenyõ Sonaten für Trompete und
Orgel sowie Trompete, Cello und Cembalo eingespielt hat, schrieb die FAZ: "Gábor
Boldoczkis spieltechnische Virtuosität ermöglicht ihm atemberaubende Tempi und
weite Koloraturbögen, sein geradliniger Ton setzt den perfekten Widerpart zu László
Fenyõs tänzerisch leichtem Bogenstrich und Hedwig Bilgrams beschwingtem Continuospiel."
Boldoczkis "extrem gefühlvolle und stilsichere" Schostakowitsch-Einspielung
für Klavier, Trompete und Orchester mit dem Gulbenkian Orchester unter der Leitung
von Lawrence Foster und der Pianistin Lise de la Salle wurde vom Fachmagazin Grammophone
zur "CD des Monats" im April 2008 gewählt.
Als Solistenpreisträger wird Gábor Boldoczki bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern
im Sommer 2010 als Artist in Residence gastieren. Im Dezember 2010 wird Gábor Boldoczki zusammen mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra unter Yakov Kreizberg im Concertgebouw Amsterdam debütieren.
Sein vielseitiges Repertoire reicht von Bach bis Penderecki, von Vivaldi über
Schostakowitsch bis Hindemith, Takemitsu, Ligeti und Arvo Pärt. Gábor Boldoczki
spielt auf B&S Instrumenten.
siehe auch Barock Duett
Presse Clippings 2002/03/04/05/06/07/08 Gábor Boldoczki
Trompetenglanz in Kölns Philharmonie
"Mit schlankem Ton durchfuhr Boldoczki drucklos leicht die perlenden Läufe,
gab den Kantilenen den cantablen Schmelz im Andante und schickte Spitzentöne
im Konzert mit sanftem Stoß bis unter die Konzerthausdecke. Technik wird
nie Thema, alles läuft mühelos."
Kölnische Rundschau Dezember 2008
Gábor Boldoczki und die Sinfonia Varsovia in der Philharmonie Köln
"Boldoczki verstand es, den Klang der Trompete in den Gesamtklang einzubinden,
nie schrill alles zu übertönen. Er konzertierte feinsinnig mit der ohne
Dirigent musizierenden Sinfonia Varsovia. Damit erreichte nicht nur der Solopart
in den Konzerten von Vivaldi, Neruda und Torelli jene dezente Brillanz, die dieser
Musik zukommt."
Kölnische Rundschau - 2008
Gábor Boldoczki und die Sinfonia Varsovia in der Philharmonie Köln
"Viel Freude bereiteten die Beiträge des jungen ungarischen Startrompeters
Gábor Boldoczki, der nicht nur seine glanzvolle Virtuosität ins Spiel
brachte, sondern mit geschmeidigem, feinkörnigem Ton für schöne
lyrische Stimmungen sorgte."
Kölner Stadt-Anzeiger - 2008
Der Trompeter Gábor Boldoczki und die Sinfonia Varsovia in der Liederhalle
Stuttgart
Rein geblasen
"Die stupende Virtuosität des Ungarn machte aus dem Arrangement des
berühmten Concerto für Solovioline und Streicher a-Moll RV 356 von Antonio
Vivaldi ein Kabinettstückchen aus schnellen Läufen und fröhlichem
Springen zwischen den Registern. (...) Im für Trompete bearbeiteten Es-Dur-Konzert
von Johann Baptist Neruda formte Boldoczki die behänden Läufe und die
ausdrucksstarken, weit ausholenden Melodien geschmeidig, rein und mit bewundernswerter
Souveränität."
Esslinger Zeitung - 2008
Das neue Album "Gloria"
Geradlinig
"Gábor Boldoczkis spieltechnische Virtuosität ermöglicht
ihm atemberaubende Tempi und weite Koloraturbögen, sein geradliniger Ton
setzt den perfekten Widerpart zu Lázlo Fenyös tänzerisch leichtem
Bogenstrich und Hedwig Bilgrams beschwingtem Continuospiel. Oft hat man Boldoczki
schon mit Maurice André verglichen, mit dem Bilgram über dreißig
Jahre zusammengearbeitet hat. Eine Tradition des barocken Trompetespielens wird
hier fortgesetzt, womöglich luftiger, zeitgenössisch, lebendig."
Frankfurter Allgemeine Zeitung - Dezember 2008
Kein Effekthascher
"Ihn als "Paganini der Trompete" zu bezeichnen, ist angesichts
der Möglichkeiten von Gábor Boldoczki zwar treffsicher, aber eindimensional.
Denn der junge Ungar beherrscht auf seinem Instrument eine viel seltenere Kunst:
Boldoczki ist ein zurückgenommener, einfühlsamer, sensibler Interpret,
das Gegenteil eine Effekthaschers. Gerne lauscht man auf seinem neuen Album "Gloria"
(Sony) den weichen Bögen, dem strahlenden, nie unschön gleißenden
Grundton des 32-Jährigen."
WAZ - 2008
Gábor Boldoczki und das Kammerorchester Sinfonia Varsovia bei den Meraner
Musikwochen
Begnadetes Talent auf der Trompete
"Mit erstaunlicher Leichtigkeit meistert Gábor Boldoczki schwierigste
Passagen und wächst mit den begleitenden Stimmen zu einer Einheit zusammen.
In der Gewissenhaftigkeit mag man ihn durchaus mit dem großen französischen
Trompeter Maurice André vergleichen."
Dolomiten - 2008
Meisterkonzerte in Warschau
Der Meister des Trompetenspiels
"Ein exzellenter ungarischer Trompeter"
Gazeta Wyborcza - 2008
Gábor Boldoczki und Hedwig Bilgram in der Stiftskirche Engelszell
Traumhaftes Einverständnis
Im Gefühl für barocke Tempi, Phrasierungen und Gestik, müheloser
Virtuosität, befinden sich Bilgram und Boldoczki in traumhaftem Einverständnis.
Gábor Boldoczki brachte an der barocken Minitrompete für die getragenen
Teile den langen Atem eines Belcanto-Sängers mit. So entwickelte sich ein
facettenreiches Spiel von barockem Charme. Es wird weltweit kein Duo dieser Art
geben, welches dynamisch so integrativ zu musizieren versteht.
Straubinger Tagblatt - 2008
Gábor Boldoczki und Iveta Apkalna bei den Ludwigsburger Festspielen
Die exakten Töne eines jungen Trompeters
Gábor Boldoczkis Töne klingen so exakt, als wären sie auf einem
200-prozentig von Nebengeräuschen freien Tasteninstrument angeschlagen. Gleichzeitig
versteht es der 32-jährige, selbst kompositorisch unverbunden wirkende Sequenzen
ganz eng aneinander zu binden und eine große Spannung in barocke Werke zu
legen.
Ludwigsburger Kreiszeitung - 2008
Cooles Blech
Nachwuchsstar verleiht der Trompete neuen Glanz
"Boldoczki ist die strahlendste Figur der Trompeten-Renaissance. Sein
Stil ist luftig, spielerisch, elegant. Wie spontan ersonnen, tanzen die Töne
über lange Atembögen. Und das klingt so gut, dass man es einfach immer
wieder von vorne anhören muss."
Tagesspiegel - Januar 2008
Ein Trompeten-Genie
Das Publikum war fasziniert und begeistert
Perfektionierte Bläserkunst mit perfektem Ansatz und vollkommener Atemtechnik.
Die wundervollen Legatopassagen und die makellosen Triller machten das ursprünglich
für Oboe komponiertes Werk zu einem Optimum.
Rheinische Post - Dezember 2007
Geschmeidige Bravour
Startrompeter Gábor Boldoczki beim Kasseler Meisterkonzert
Boldoczki ist zweifellos einer der besten Trompeter der Gegenwart - mit Luxuston,
mit wunderbarem Gefühl für das Gesangliche und geschmeidiger Bravour
bei Virtuosenpassagen.
Hessische Niedersächsische Allgemeine - Dezember 2007
Festspielhaus Baden-Baden
Trompete so gespielt - das ist wahrlich eine der Herrlichkeiten auf Erden
Gábor Boldoczki's Trompetenkunst bietet ein Spiel ohne jeden Schwachpunkt,
leichtfüßig, elegant und hochkantabel. Der Künstler gebietet nicht
über einen übermäßig massiven Ton, sondern über eine
eher feingliedrige Klangführung von hoher Phrasierungskunst. Die virtuose
Bravour des Telemann'schen Finalsatzes wird ihm so schnell niemand nachmachen.
Badener Neue Nachrichten - Dezember 2007
Fingerfertigkeit und langer Atem
Gábor Boldoczki besitzt das Fingerspitzengefühl und gehört
zu den großen
Könnern der Trompete.
Seiner Piccolotrompete entlockte er zarteste Pianoklänge, perlende Koloraturen,
jubelnde Töne mit großer Brillanz und ausladende Phrasierungsbögen.
Der Ansatz war vorbildlich weich, barocke Triller exakt intoniert. Das Publikum
verlangte nach mehr und wurde mit zwei Zugaben belohnt.
Badener Tagblatt - Dezember 2007
Meistersingerhalle Nürnberg
Als könnte die Trompete singen
"Eigentlicher Knüller des Abends wurde jedoch Haydns kleines Es-Dur-Trompetenkonzert,
dem der 31-jährige Gabor Boldoczki mit seinem softigen Ansatz zur Einmaligkeit
verhalf. So prickelnd weich, so samtig schmelzend hat sich dieses Bläserstückchen
noch nicht hören lassen. Boldoczki blies, als könnte seine Trompete
singen. Feinster Belcanto. Superb!"
Abendzeitung - November 2007
Meistersingerhalle Nürnberg
Springlebendig durch das Unterholz
"Der 31-jährige Ungar Gábor Boldoczki, Preisträger vieler
internationaler Musikwettbewerbe, spielt seit fast einem Jahrzehnt in der Liga
der internationalen Startrompeter...das pastorale Andante des zweiten Satzes gab
reichlich Gelegenheit, nicht nur seine technische Virtuosität, sondern auch
seine makellose Klangkultur mit glasklarer Tongebung zu präsentieren."
Nürnberger Nachrichten - November 2007
Meisterkonzerte Stuttgart
Zoltan Kocsis und die Ungarische Nationalphilharmonie im Beethovensaal
Stuttgart
Dann aber Ungarns Startrompeter Gabor Boldoczki. Unangestrengt, selbstsicher und
niemals zu dick aufgetragen blies er den Solopart in Haydns Trompetenkonzert Es-Dur.
Boldoczki ist ein nobler Musiker, meidet Zuckerguss und erfolgheischende Stillosigkeiten
und wurde nach einer Zugabe aus Hummels Trompetenkonzert zu Recht gefeiert.
Esslinger Zeitung - November 2007
Pro Arte Konzerte Alte Oper Frankfurt
Tempo und Temperament
Gábor Boldoczki musizierte Haydns Es Dur Konzert auf hinreißende
Weise, mit einem kaum glaublichen weichen, ja grazilen Klang und einer pfiffigen
Beweglichkeit, die wieder ans Spielerische glauben lässt. Strahlen kann das
Instrument aber auch, doch das wirkt im großen musikalischen Theater wohlplaziert.
Nicht nur die entzückend virtuosen Trompeten-Kadenzen.
Frankfurter Neue Presse - November 2007
Pro Arte Konzerte Alte Oper Frankfurt
Lippentänze, moderat orgiastisch
Gábor Boldoczki ist ein junger Trompeter, der nicht nur elegant-stupende
Phrasierung gelernt hat, sondern auch eine gewisse Affinität zur Moderne.
Beides wirkt sich günstig auf die Interpretation von Klassiker aus. Gábor
Boldoczki fügte sich mit seinem nirgends unangemessenen hervorblitzenden
Ton vollkommen in das Orchester ein, als wollte er nachweisen, wie sehr Haydn
in Strukturen obligater Instrumente oder in jenen symphonischen Kategorien und
weniger in jenen virtuoser Selbstdarstellung dachte.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - November 2007 (Wolfgang Sandner)
Konzerte beim Schleswig Holstein Musik Festival
Wohlgefällige Melancholie
"Boldoczki Tongebung ist von auffälliger Dezenz und Wärme; auch
in der Höhe spielt er aufs Feinste ausbalanciert, so dass man oft das Gefühl
hat, man höre da kein wirkliches Blechblasinstrument, sondern eher eine gelegentlich
auch metallisch tönende Flöte."
Kieler Nachrichten - August 2007
Konzerte beim Schleswig Holstein Musik Festival
Lupenreine Klangqualität
"Samtweiche Kantilenen und fanfarenartige, perlende Attacken in wohl temperierter
Geläufigkeit begeisterten das Publikum und rissen auch das Franz Liszt Kammerorchester
mit."
Uetersener Nachrichten - August 2007
Festspiele Mecklenburg Vorpommern
Unerhörte Reinheit des Klangs
Die unerhörte Reinheit seines Tons, dieses weiche Streicheln der Klänge,
die herrlich funkelnden Bindungen, Phrasierungen, Koloraturen und dieser besondere
Schimmer, der sich wie eine kostbare Patina auf seinen Ton schmiegt - all das
macht Boldoczki, um den sich gerade eh alle großen Orchester, Festivals
und Plattenlabels reißen - zu einem echten König auf seinem Instrument.
Nordkurier - August 2007
Liederhalle Stuttgart
Lichtblick
"Lichtblick an diesem Abend war der Trompeter Gábor Boldoczki...dieser
Musiker ließ einen wissen, dass mit ihm ein neues, mit Sicherheit großes
Kapitel in der Barocktrompeten-Literatur eröffnet wurde".
Stuttgarter Zeitung - 2006
Meisterkonzerte München
Wie Hexerei
"Der ungarische Trompeter Gábor Boldoczki wird von der Klassikbranche
als neuer Star gefeiert - zu Recht. Wie Boldoczki mit messerscharfer Präzision
auch die raschesten Passagen in Donizettis Concertino exekutierte, grenzte an
Hexerei. Mit Leichtigkeit und klarer Strahlkraft spielte er Händels D-Dur
Suite, während in Vivaldis Konzert RV 461 vor allem der innig ausgesungene
langsame Satz gefiel.
Süddeutsche Zeitung - 2006
Laeiszhalle Hamburg
Genial geblasen
Zum Glück gab es den jungen Startrompeter, der mit Konzerten von Telemann,
Vivaldi und einer Händel-Suite das Können des Orchesters weit überstrahlte.
Boldoczki pflegt einen weichen, nicht übermäßig geglätteten
Ton, der die Eigenheiten des Trompetenansatzes nicht wegzaubert, sondern sie zum
Markenzeichen macht. Äußerst virtuos, traumwandlerisch sicher, mit
zartesten Pianissimi, hingetupften Staccato-Läufen und Verzierungen machte
er selbst das Programm zum Erlebnis.
Hamburger Abendblatt - 2006
Meisterkonzerte Regensburg
Große Kunst
Der Ungar vermied harte Töne und scharfe Akzente, statt dessen kam er
dem Ideal des Singens mit kultiviertem Legato-Vortrag erstaunlich nahe.
Boldoczkis schöngeistiges Spiel soll das Publikum an ein anderes Klangideal
heranführen, dennoch will es den klassisch prachtvollen Trompetenklang nicht
ganz vergessen machen. In der beschließenden Suite von Händel und den
beiden Zugaben von Telemann und Donizetti fehlten die schwindelnden Höhen
ebenso wenig, wie leicht schmetternde, majestätische Töne. Viel Lob
für den ungarischen Trompeter.
Mittelbayerische Zeitung - 2006
Liederhalle Stuttgart
Ein Artist am Mundstück
Die Musici di Roma mit dem Trompeter Gabor Boldoczki
Gabor Boldoczki - einen wahrer Artist des Trompetenspiels. Wenn er mit knatternder
Virtuosität in ein Allegro hineinstürmt, geht ein Raunen und Staunen
durch die Besucherreihen. Da hat die internationale Trompeterszene nach Maurice
André wieder einen, der das Handwerk mit beispielloser Selbstverständlichkeit
zur Kunst erhebt, elegant und geschmeidig, mit Kantilenen voll schöner Ruhe,
ohne schmalzige Phrasen, dafür aber mit hochvariablen Färbungen im Klang
und technisch ungefährdeten Gipfelaufstiegen.
Eßlinger Zeitung - 2006
Streiber Meisterkonzert mit dem Trompeter Boldoczki und I Musici im Schloss
Weiches, kantables Spiel
Mag ja sein, dass viele Barockkomponisten die "Tromba" nur deshalb
so eingeschränkt besetzten, weil die damals zur Verfügung stehenden
Instrumente intonatorische Schwächen hatten. Vielleicht fehlten ihnen aber
auch so gute Trompeter wie Gábor Boldoczki.
Boldoczki legt seinen Trompetenton schlank und lyrisch an und macht ihn gerade
dadurch strahlend, indem er eben nicht schmettert, sondern alle laute Vordergründigkeit,
die dem Instrument potenziell innewohnt, zurückgenommen wird zugunsten eines
weichen, kantablen Spiels. Man staunt über die zahlreichen, in luzider Klarheit
ausgeführten Verzierungen, über die andere höchstens gut geschönt
hinweghuschen. Boldoczki hingegen zelebriert jeden Mordent und Triller und erzeugt
damit ein ungemein durchsichtiges Klangbild.
Kieler Nachrichten - 2006
Haydn Festival Eisenstadt - Händel meets Haydn
Trompeter-Star: Gabor Boldoczki
"Viel Jubel im Haydnsaal des Schlosses gab es beim Konzert des Prager Kammerorchesters
für Gabor Boldoczki, den neuen Star am Trompeterhimmel. Der 30-jährige
ungarische Musiker setzt mit brillanter Technik die effektbetonte Linie eines
Maurice Andre fort, schwingt sich mit seinem Miniaturinstrument bei Händel
und Michael Haydn in schwindelnde Höhen empor und hat, mit einer größeren
Trompete, für Joseph Haydns Es-Dur-Konzert auch gesangliche Werte nicht ohne
Vibrato anzubieten."
Die Presse - 2006
Weilburger Schloßkonzerte
Ein Hexenmeister begeistert auf der Trompete
In diesem Solisten sind urwüchsige Leidenschaften, ungarisches Temperament,
enorm hohe Musikalität und grenzenlos technische Perfektion gleichermaßen
vereinigt.
Wetzlarer Neue Zeitung - 2006
Rheingau Musik Festival
Der Trompetenvirtuose Gábor Boldoczki beim Rheingau Musik
Festival
"Der Solist des Abends verbreitete sauber intonierte Tonfolgen. Man
ist heute für den Auftritt eines unprätentiös sich präsentierenden
Solotrompeters geradezu dankbar, hatte doch die zirzensische Qualität dieser
Musikgattung früher allzulange eines altern Charmeurs (Maurice André)
gelegen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung - 2006
Festspiele Mecklenburg Vorpommern
Temperamentvoll gespielt
Herzlich willkommen zum "High Noon" der Virtuosen! Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
riefen am Sonntag zum "Star-Wars" der Virtuosen-Giganten. Erstmals präsentierten
sie die 24-jährige Stargeigerin Julia Fischer und den aufgeschossenen Trompeten-
Stern Gábor Boldoczki in einem Konzert mit dem Vilnius Festival Orchester
in der Ulrichshusener Konzertscheune.
Temperamentvoll gespielt ist es allemal von den beiden, dieses Doppelkonzert Bachs
(in der Ursprungsfassung für zwei Cembali geschrieben) – technisch
makellos, mit rundem, klangvollem Ton noch in den raschesten Passagen. Doch dazu
kommt etwas Einzigartiges, herausgekitzelt durch das Sich-Hochschaukeln von zwei
Könnern:
Gábor Boldoczkis Qualitäten werden in den Zwiegesprächen noch
deutlicher hörbar: ein voller, warmer, doch gar nicht verzärtelnder
Ton, ein lyrisches Timbre, dessen Ursprung immer eine warme Intensität bleibt,
ohne dass auch nur eine Note forciert klänge, auch in den Koloraturen noch
singend heiter – ein regelrechtes Juwel, empfindsam wie die menschliche
Stimme. So umwerfend kann Musik sein, wenn sie lebendig und nicht im "Höher-Weiter-Schneller"-erstarrten
Konzertbetrieb stecken bleibt.
Nordkurier - 2006
Oberstdorfer Musiksommer
Mühelos auf der Trompete
Beim Telemann-Konzert überraschte, wie Boldoczki scheinbar mühelos auf
der Trompete die pastoralen Melodien und die ursprünglich intime Atmosphäre
der Komposition vergegenwärtigen konnte. Mit schlankem, pointierten Ton setzte
Boldoczki auf kluge Differenzierung, einfühlsame Gestaltung und eleganten
Witz.
Augsburger Allgemeine Zeitung - 2006
Klosterkonzerte Maulbronn
Engelsfanfaren vom Meistertrompeter
Gábor Boldoczki, ein Meister auf dem metallisch gleißenden Blasinstrument.
Seine Spitzentöne auf der hohen Bachtrompete erinnern an Engelsfanfaren,
seine Legatobögen schweben mit himmlischer Klarheit. Mit stilsicherem Feingefühl
musiziert Boldoczki. Ausgefeilte Phrasierungstechnik, Lautstärkeabstufungen,
die das Risiko eines echten Pianissimo nicht scheuen, treffen den Nerv der technisch
anspruchsvollen Solopassagen.
Spielerisch leichthändig entfaltet sich die silberhell funkelnde Trompete
und wird tadellos mit frontalem, blitzsauberem Klang geblasen.
Pforzheimer Zeitung - 2006
Europäische Wochen Passau
Bestechende Klarheit
"Durchwegs klar und mit bestechend reiner Intonation agierte Solist Gábor
Boldoczki beim Konzert für Trompete und Orchester in D-Dur von Leopold Mozart.
Ebenso bestechend rein intonierte Boldoczki das Trompetenkonzert von Joseph Haydn.
Schön ließ er sich in der Kadenz des Kopfsatzes Zeit für die einzelnen
Phrasen, um dann in den abschließenden Läufen wieder forcieren zu können.
Boldoczkis im Finale gezeigte Virtuosität und Reife rief beim Publikum anhaltenden
Applaus hervor."
Passauer Neue Presse - 2006
Internationale Meisterkonzerte Homburg
Trompeten-Paganini
"Hoch konzentriert, mit grandioser Spieltechnik und anrührendem, stilsicherem
Feingefühl spielte Boldoczki sich von Albinoni über Hindemith und Hidas
bis Takemitsu. Kein artistischer Virtuosenzauber, sondern jede Phrase durchdacht,
der Nerv der Musik getroffen. Dabei liebt er das Risiko, scheut weder pianissimo
noch fortissimo. In den Zugaben entpuppte sich der Musiker als Trompeten-Paganini."
Saarbrücker Zeitung - 2006
Alte Oper Frankfurt
Gestalterisch anspruchsvoll
"Der ungarische Solotrompeter Gábor Boldoczki blieb Schostakowitschs
humorvoller Musik nichts schuldig".
FAZ - 2006
Meisterkonzerte Frankfurt
Fest im Sattel
"Der ungarische Trompeter Gábor Boldoczki war ein exzellenter Schostakowitsch-Interpret,
der in seinem unterschiedlichen Instrumental-Temperament den gebrochenen Artikulationskosmos
des Komponisten hervorragend traf."
Frankfurter Rundschau - 2006
Festspielhaus Baden-Baden
Könner mit einem Faible für Bearbeitungen
"Bei großen Solisten und feingeistigen Musikern wie Boldoczki kommen die schwindelerregenden
Figuren wie Geflüster, geformt aus einer glatten Linie - und als wäre das nicht
schon Kunst genug, geht Boldoczki mit den dynamischen Abstufungen leichthändig
und spielerisch um; er modelliert die Hauptlinien mit Eleganz und vermittelt stets
den Eindruck, daß selbst das zarteste Pianissimo immer noch ein wenig leiser geht."
Badisches Tagblatt - 2005
Philharmonie Köln
Boldoczki bei den Meisterkonzerten
"Boldoczki blies ein Violinkonzert von Vivaldi, dann ein Oboenkonzert von Marcello.
Das blitzte und blinkte...Dauerapplaus und Zugaben."
Kölnische Rundschau - 2005
Musikhalle Hamburg
Dreister Atemraub in der Laeiszhalle: Trompetissimo
"Der begnadet spielende Ungar verteidigte auf atemberaubende Weise seinen Ruf
als seelenvoller Virtuose...er ließ die Legatolinien mit unerhörter Subtilität
in den Saal hinausschweben."
Die Welt - 2005
Meisterkonzerte Lindau
Trompete veredelt Geigenklänge
"Dieser Ausnahmekünstler beweist einmal mehr, daß mit einer Trompete Töne zu erzeugen
sind, die an Leichtigkeit, Intonationsreinheit und ja, an Geschwindigkeit in nichts
der Geige nachstehen müssen."
Schwäbische Zeitung - 2005
Lisinski Hall Zagreb
Augezeichnetes Orchester und Trompetenvirtuose Gábor Boldoczki
"Mit brillanter Technik und strahlendem Klang musizierte Gábor Boldoczki
freudig und harmonisch im exzellenten Dialog mit einem gut gelaunten Ensemble,
dem Zürcher Kammerorchester."
Vjesnik - 2005
Meisterkonzerte Tonhalle Zürich
Glänzende Festlaune
Der Trompeter Gábor Boldoczki tänzelte mit dem Zürcher Kammerorchester Gegenwärtig
macht der 29jährige Gábor Boldoczki mit seiner Trompete Furore, so auch, als er
am Samstag in der Tonhalle Musik von Vincenco Bellini und Michael Haydn blies:
tadellos, mit frontalem blitzsauberem Klang und unanfechtbarer musikantischer
Treffsicherheit. Der freundliche junge Ungar hat bei aller tänzerischen Virtuosität
auch ein besonderes Flair für geschmeidige Melodik und versöhnlichem Gesang.
Tages Anzeiger Zürich - 2005
Meisterkonzerte Tonhalle Zürich
Trompetenwunder Gábor Boldoczki
"In Michael Haydns Konzert in D-Dur bewies Boldoczki mit glitzernden Trillern
und einem geschmeidigen Legato, dass er neben ausgefeilter Technik über einen
mit Klangphantasie begabten Gestaltungswillen verfügt. Sprünge und virtuose Läufe
brachten die Beweglichkeit des Solisten glänzend zur Geltung. Die Kadenzen enthielten
neben dem Trompeterschneid ein schönes maß an Empfindsamkeit. In der Zugabe kehrte
Boldoczki bei Telemann noch einmal den Teufelstrompeter hervor."
Neue Zürcher Zeitung - 2005
Weilburger Schloßkonzerte
Ein glänzender Ausnahmetrompeter
"Gábor Boldoczki ist ein Ausnahmetrompeter der jungen internationalen Trompetenklasse.
Schon beim Konzert in a-Moll für Trompete, Streicher und Basso continuo von Johann
Sebastian Bach, das eigentlich für die Solo-Violine geschrieben wurde, demonstrierte
Boldoczki in exzellenter Manier einen eleganten Ton, der aufhorchen ließ. Sein
Spiel war makellos, wobei sein enormes Gespür für Koloraturen unter Einbeziehung
des Doppelzungenschlages die Ausnahmequalität des Virtuosen hörbar machte. Das
war Solospiel in Vollendung."
Wetzlarer Neue Zeitung - 2005
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Furioser Festspielauftakt
"Einen musikalischen Hochgenuss erlebten die Besucher beim Trompetenkonzert Es-Dur
Hob. Vlle:1 von Joseph Haydn und nach der Pause beim Händel-Trompetenkonzert.
Genial und sehr empfindsam meisterte der Solist die hohen Töne, traf sehr sicher
den Ansatz. Der grandiose Trompetenvirtuose interpretierte als erster Solist weltweit
bei den Salzburger Festspielen die Trompetenkonzerte von Michael Haydn. Demnächst
führen den jungen Stargast der 15. Festspiele Tourneen nach Südamerika, Japan
und China. Danken wir ihm, den Berliner Sinfonikern unter Leitung von Claus Peter
Flor für die brilliante Interpretation der Kompositionen am ersten Festspiel-Konzertabend
in der Hansestadt."
Wismarer Blitz am Sonntag - 2005
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern/Solistenpreisträger
Unvergessliches musikalisches Erlebnis
"Vor allem glänzte der Solistenpreisträger Gábor Boldoczki auf der Trompete. Am
Sonntagabend bewies er seine Virtuosität, sein gefühlvolles Spiel und seine Interpretation
romantisch-tiefgründiger und zugleich festlich-feierlicher Stimmung zum Beispiel
Händel-Trompetenkonzert. Auch beim Trompetenkonzert von Joseph Haydn bezauberte
der 28-jährige das Publikum mit seiner enormen Spielfreude."
Ostsee-Zeitung - 2005
Kammerphilharmonie Bremen/Meisterkonzerte
Hohe Kunst der Koloratur
"Im Trompetenkonzert Es-Dur von Joseph Haydn konnte Gábor Boldoczki mit seinen
enormen Fähigkeiten prunken: der Strahlkraft seines geschmeidigen Tons ohne jegliche
Schärfe, der wohligen Lyrik in den schönen Kantilenen, dem Zauberklang der Passagen
und Verzierungen."
Weser Kurier - 2005
Festspielhaus Baden-Baden/Auftaktkonzert der Deutschland-Tournee
Gefeiertes Tournee-Auftaktkonzert des ungarischen Trompeters Gábor Boldoczki
"Als Wunder-Lausbub wurde der junge ungarische Trompeter Gábor Boldoczki angekündigt.
Aber ein Lausbub war dieser junge Trompeter, der als würdiger Nachfolger von Maurice
André gilt, nun schon gar nicht. Eher trifft das Wort Wunder auf diesen Ausnahmetrompeter
zu, denn Gábor Boldoczki versteht seinem Instrument weich abgerundete Töne zu
entlocken, die alle Welt in Staunen versetzt. Sensibel spürte er jeder Tonwölbung
nach. Seine technische Raffinesse ist überragend. Jede Klangfarbe wird mit glasklarer
Tongebung und rhythmischer Stabilität zur Wirkung gebracht. Das Publikum tobte
vor Begeisterung über die unglaubliche musikalische Brillanz und spendete nicht
enden wollenden Beifall."
Badische Neueste Nachrichten - 2004
Stadttheater Fürth
Superperfektion mit Extraglanz
"Mit dem polnischen Kammerorchester Sinfonia Varsovia kam am Sonntag ein klassisches
Elite-Ensemble ins Stadttheater. Und einen Weltstar als Solisten haben sie dabei:
Gábor Boldoczki, der Extraglanz in den außergewöhnlichen Abend bringt. Dieser
28-jährige, mit vielen internationalen Preisen (auch vom ARD-Wettbewerb) ausgezeichnete
Trompeter zeigt sich als Spezialist für virtuose Barockmusik mit Highlights bei
Vivaldi und Telemann.... In Fürth kann er sich erst nach mehreren Schmankerlzugaben
unter stürmischen Beifall verabschieden....Im Trompetenkonzert a-Moll op.3 von
Antonio Vivaldi zelebriert der Solist im Mittelsatz ein lyrisch blühendes Largo,
im Presto-Finale setzt er den Kontrast mit leidenschaftlicher Verve."
Fürther Nachrichten 2004
Abonnementkonzerte Fulda
Unwiderstehlicher Charme
"Einen begeisterten Abschluss fand das fünfte Abonnement-Konzert im Fuldaer Fürstensaal,
als die Fuldaer Musikfreunde am Ende den Ausnahmetrompeter Gábor Boldoczki mit
Standing Ovations feierten und sich von ihm mehrere Zugaben erklatschten. ....
Gábor Boldoczki, dem jungen Trompeten-Komet.... gelang es nach wenigen Takten,
seine Zuhörer zu verzaubern. ... Sein geschmeidiger und eleganter Ton und die
locker hingestreuten Allegro-Motivketten sind klangliche Phänomene von unwiderstehlichem
Charme."
Fuldaer Zeitung - 2004
Meisterkonzerte Münster
Charmanter Teufelstrompeter - Gábor Boldoczki bestritt einen furiosen Konzertabend
" Schließlich hat der Ungar, das, was man einen 'singenden Ton' nennen kann.
Einen Ton, der ganz lebendig atmet, der mühelos über noch so virtuose Verzierungen
getragen wird, der so kompakt ist und klar und dabei doch so kantabel, dass so
mancher Geigenvirtuose vor Neid erblassen könnte. Mit diesem begnadeten Rüstzeug
im Schalltrichter....gelingt dem jungen Ausnahmetrompeter einfach alles: Selbst
scheinbar Abgedroschenes klingt frisch und unverbraucht, Bearbeitetes lässt gespannt
lauschen, Ausgegrabenes wie Nerudas Es-Dur-Konzert wird zum frühklassischen Leckerbissen....
Selbst dann, wenn Boldoczki mit dem dritten Satz aus Telemanns Trompetenkonzert
Paganinis Geige imitiert. In schier atemberaubenden Tempo und mit einer Präzision,
die ihm zu Recht den Ruf als 'TeufelstrompeterO einbringen könnten."
Westfälische Nachrichten - 2004
Kultur- und Kongreßhaus Luzern
Triumph der Jugend
"Bei dem mit Spannung erwarteten Auftritt des jungen Trompeters Gábor Boldoczki
bestätigte dieser sein Renommee als Solist der Extraklasse. Brillante Technik,
geschmeidiger Ton und genuines Gestaltungsvermögen zeichnen ihn aus.Nichts Martialisches
haftet Boldoczkis Trompetenspiel an, das ganz auf Gesanglichkeit und Ausdruck
zielt."
Neue Luzerner Zeitung - 2004
Schleswig-Holstein Musik Festival
Wundertrompeter brilliert im Dom
"Unglaublich, wie spielerisch dem jungen Musiker die komplizierten Läufe
gelangen, wie er dem Instrument warme Töne entlockte, wie er auf seiner Trompete
zu singen schien - und das alles mit fröhlichem Lausbubengesicht. Auch das Konzert
von Haydn in Es-Dur, dessen 3. Satz ein Ohrwurm aus Wunschkonzerten ist, gewann
durch Boldoczki die ursprüngliche Gestalt wieder".
Dithmarscher Rundschau 2004
Festival Mecklenburg-Vorpommern
Konzert vor prächtiger Kulisse
"Der überragende Gábor Boldoczki gastierte im altehrwürdigen Münster".
Ostseezeitung 2004
Festival Mecklenburg-Vorpommern
Exzellentes Trompetenspiel
"Es war ein Fest des exzellenten Trompetenspiels, das selbst durch den
Nachhall des Münsters kaum geschmälert werden konnte. Boldoczki verfügt über einen
schlanken, silbrig leuchtenden Klang, ein unglaublich geschmeidiges Legato, ein
gleichsam perlendes Staccato. Was ihn aber von vielen seiner virtuosen Kollegen
unterscheidet, ist eine Musizierhaltung, die nicht nur auf die Ausstellung seines
virtuosen Könnens zielt, sondern auf der Spur des musikalischen Sinns bleibt,
womit er seinen Tönen jenen zusätzlichen betörenden Schmelz gibt, womit er selbst
in der höchsten virtuosen Flinkheit niemals die Kontrolle über die Gestaltung
der Töne verliert. Der Beifall erzwang noch eine Zugabe".
Schweriner Volkszeitung 2004
Festival Mecklenburg-Vorpommern
"König der Trompete" begeistert das Publikum begnadete Leichtigkeit
"Solist des Abends war der ungarische Trompetenvirtuose Gábor Boldoczki
mit zwei Trompetenkonzerten von Michael Haydn ... er spielte mit einer Perfektion,
die staunen ließ. Das hochgestimmte Soloinstrument entfaltete einen herrlichen
Ton in der Ruine, und mit begnadeter Leichtigkeit nahm Boldoczki die Triller,
Sprünge und Verzierungen seines Parts. Besonders die Kadenzen des Solisten, in
denen der Trompetenklang sich ganz allein aus dem offenen Dach hoch hinauf in
den unendlichen Abendhimmel schwang, hinterließ bei den Zuhörern eine Atmosphäre
von festlichem Glanz."
Nordkurier - 2004
Carinthischer Sommer
Klänge in Vollendung
"Mit Gábor Boldoczki hat der Carinthische Sommer offensichtlich einen
neuen Trompeter gefunden, der die hierorts unvergesslich gepflogene Kunst des
Trompetenspiels eindrucksvoll fortzusetzen vermochte. Der Preisträger namhafter
Trompetenwettbewerbe brillierte mit besonderer Virtuosität, ansatzlosem, schlankenreinem
Spiel und einer überzeugend akzentuierten Tonfindung".
Neue Kärtner Tageszeitung 2004
Carinthischer Sommer
Umjubeltes Debüt beim Carinthischen Sommer
"Die Carinthische Hörerfamilie hat einen neuen Liebling. Er heißt Gabor
Boldoczki. Nicht bloße Virtuosität ist die Stärke des jungen Musikers, vielmehr
verblüfft die hohe Einfühlsamkeit seines makellosen Spiels".
Kleine Zeitung 2004
Salzburger Festspiele
Strahlendes Trompetenlächeln
"Eine Klasse für sich war der 28jährige ungarische Trompetenstar Gábor
Boldoczki Sein Lächeln war ebenso strahlend wie sein Ton - so klar, kompakt und
doch kantabel, dass jeder Koloratursopran oder Geigenvirtuose vor Neid erblassen
könnte. Und dabei punktete Boldoczki nicht mit Gustustückerln, sondern mit völlig
unbekanntem Repertoire".
Salzburger Volkszeitung - 2004
Salzburger Festspiele
Leichtzüngige Artikulation und Koloraturkunst
"Gábor Boldoczki machte Staunen. Höchste Beweglichkeit, extrem sicherer
Ansatz das haben andere auch. Was ihn auszeichnet, ist die genaue, fein variierte
und leichtzüngige Artikulation. Ein Solist von solchem Rang veredelt jedes Musikwerk".
Salzburger Nachrichten/Die Presse - 2004
Europäische Wochen Passau
Lang anhaltende Ovationen für Gábor Boldoczki
"Gábor Boldoczkis Ansatz ist so behutsam wie die kleinen
Wellen der Moldau, wenn sie die Steine berühren. Er ließ Telemann1s Sonate in
D-Dur und Johann Sebastian Bachs Konzert in a-Moll zur Offenbarung werden".
Passauer Neue Presse - 2004
Schwetzinger Festspiele
Gábor Boldoczkis feine Virtuosität
"Gábor Boldoczki präsentiert mit seiner Vielseitigkeit nicht nur höchst
anspruchsvolle Solokonzerte des Barockzeitalters, er glänzt vor allem mit seiner
ruhigen klaren Tempoführung in den langsamen Sätzen der einzelnen Werke".
Mannheimer Morgen - 2004
Internationales Bodenseefestival
Blühend warme Töne aus der Trompete
"Gábor Boldoczki, ein Meister des Tones. Sein scheinbar
mühelos anspringender Ansatz, der helle silberne Trompetenklang, seine Verzierungen
und die Interpretationen von Tartini, Purcell und Händel sind ausgezeichnet. Dabei
ist er auch ein wahrer Meister der Virtuosität. Wo immer er gastiert, begeistert
er sein Publikum in ausverkauften Konzertsälen.."
Schwäbische Zeitung - 2004
Ludwigsburger Festspiele
Konsens bis in feinste Klangabstufungen
"Gábor Boldoczki strahlte schon bei seinem Weg zum Altarraum durch den
Mittelgang der Stiftskirche eine angenehme Symphatie aus, die sich bei den ersten
Trompetentönen in der Musik fortsetzte. Unglaublich nuancenreich war die Spielweise,
mit der er Haydns Trompetenkonzert präsentierte. Das Besondere war seine wohltuend,
einfühlsame Art des solistischen Spiels bei dem man Dreiklangsignale und Doppelzunge
bestaunen konnte."
Mannheimer Morgen - 2003
Internationales Musik Festival Aachen
Traumhaft schön musiziert
"Dass das Konzert mit "Glanz der Trompete" betitelt war, verdankt sich
weniger der allgemeinen Meinung über das Blasinstrument, als vielmehr dem außergewöhnlichen
und mit Recht vielfach gerühmten Spiel Boldoczkis. Wie er das Instrument bläst,
beweist nicht nur technische Brillanz und Virtuosität, sondern auch ein sicheres
musikalisches Gespür und eine ausgereifte Gestaltung."
Aachener Nachrichten - 2003
Kieler Meisterkonzerte
Feuerfarbener Blech-Parcours
"Beifallsumstürmte Trompeten-Parcours ... denn da bläst
er gleichsam schwerelos die langen, langen Limen, die in der Originalfassung eigentlich
von einer Violine zu bewältigen sind, präsentiert ein luftiges Largo,
um dann federleicht durch den Schlusssatz zu tänzeln ... Gábors Spiel
lässt die stehenden Ovationen des Publikurns bereits vorausahnen.
Kieler Nachrichten - 2003
Kultur- und Kongreßhaus Luzern
Das Luzerner Sinfonieorchester mit Gábor Boldoczki
Schillernde Stilmaskeraden
Der "neue König der Trompete" ... leicht im Ansatz, mit geschmeidig
geformtem Ton in lyrischen Phrasen rückte er Qualitäten in den Vordergrund,
die man von Hummels Trompetenkonzert nicht in erster Linie erwartet.. Gábor
interpretierte Pärts "Concerto piccolo sur BACH" mit expressiver
Kraft und barock-schlankem Glanz ...
Neue Zuger Zeitung 2003
Philharmonie Köln
Vollendete Spieltechnik: Sinfonia Varsovia und der Trompeter Gábor
Boldoczki in der Philharmonie ... dann gab es noch den Wundertrompeter Gábor
Boldoczki. Wie er in Werken von Vivaldi, Neruda und Telemann blies, das klang
federnd-leicht. In der ersten Zugabe imitierte er Paganinis virtuose Geige, in
der zweiten blies er Schumanns Träumerei wie Begleitmusik zu Peterchens Mondfahrt.
Ein Wunder-Lausbub!
Kölnische Rundschau 2003
Alte Oper Frankfurt
Klingender Osterstrauß, tönender Pfingstreigen
... den Solopart gestaltete der junge Trompeter Gábor Boldoczki mit
schönem Ton und einer technisch ausgereiften, kontinuierlich fließenden
Gestaltung. Vor allem aber durfte man aufatmern, das vielgespielte Haydn Trompetenkonzert
einmal ohne musikalische Mätzchen und ohne jenes Showgehabe genießen
zu dürfen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2002
Münchner Meisterkonzerte
Dem Ruhm alle Ehre gemacht
Gábor Boldoczki, 26-jähriger ungarischer Solo-Trompeter, bestätigte
mit wunderbar klarem und kräftigem Klang von Beginn an den ihm vorauseilenden
Ruf als "Ausnahmeerscheinung'' und "würdigen Nachfolger Maurice
Andrés".
Begleitet vom 33-jährigen Martin Bernreuther an der Orgel zog Boldoczki durch
seine spielerische Leichtigkeit und leuchtende Virtuosität das zahlreich
erschienene Publikum in den Bann ... Gábor, der große Solist, der
mit seinem überragendem Können das Publikum - unter ihnen Schirmherrin
Karin Stoiber und der ungarische Generalkonsul Györigy Gyarmathy - begeistert.
Süddeutsche Zeitung 2002
Meisterkonzerte Münster
Eine Trompete zum Verlieben
Es gibt einen neuen Namen zu merken: Gabor Boldoczki! ... der 26 Jahre junge
"Gabor" eroberte am Dienstag das Publikum im Großem Saal beim
Schoneberg-Meisterkonzert in Münster im Sturm ... bei Antonio Vivaldis Konzert
für Trompete und Streichorchester in a-Moll nahm er die schwierigen und sehr
schnellen Läufe des Presto so unbeschwert, als ob es ein Kinderlied sei ...
in Telemanns populärer Trompeten-Sonate in D-Dur führte er ein so weiches,
elegantes Piano vor, dass es fast schmerzte. Doch all das schienen nur kleine
Fingerübungen verglichen mit den Zugaben. Zweimal musste Gabor in sein umfangreiches
Trompeten-Lager (Piccolo-Trompte, Es-Trompete...) greifen, um die Hörer einigermaßen
zu beruhigen. Erst schüttelte er einen pfeffrigen, kurzzeitig sogar schelmisch
verjazzten Paganini aus dem Ärmel, die "Karneval in Venedig"-Melodie
("Mein Hut, der hat drei Ecken"), dann eine Schumann-Träumerei,
rein und klar wie ein Gebirgssee. Hatte die im Programmheft zitierte Bezeichnung
"Trompetenwunder" anfangs noch großspurig geklungen, war sie spätestens
hier keine Ubertreibung mehr.
Münstersche Zeitung Dezember 2002
Meisterkonzerte Lindau
Warmer Trompetenklang
Hochmusikalischer junger Musiker Gábor Boldoczki erfüllt die
Erwartungen
... "Trompetenwunder des dritten Jahrtausends" ... ein hochmusikalischer
souveräner Trompeter im lebhaften Zusammenspiel mit dem Franz-Liszt-Kammerorchester
Budapest ... sogleich nahm im ersten Satz von Hertels Konzert die mühelose
Virtuosität des Ungarn gefangen: Echowirkungen in der Dynamik, ein lebendiger,
atmender, warmer Ton, der stilsicher verziert wird, machen den hellen Klang seines
Instruments lebendig und farbenreich ... große Linie und unermesslichen
Atem zeigte der Ungar im langsamen Satz, vor allem überzeugte hier seine
Kunst, einen Ton zu entwickeln, ihn aufblühen zu lassen und mit dem Instrument
zu singen ... wieder begeisterte im Adagio der warme singende Klang, und der von
ihm vorgegebene Impuls im Finale setzte schwungvolle Dialoge in Gang.
Schwäbische Zeitung 2002
Festspielhaus Baden Baden
Glanzvolles Barock Duett mit Edita Gruberova
... einen jungen Trompeter hatte die Sängerin im Gefolge: Gábor
Boldoczki als brillanter Duettpartner ist als Virtuose per se das Zuhören
wert was er mit Tongebung und billanter Technik in den zwei barocken Trompetenwerken
von Tartini und Marcello..."Sound the trumpet" von Henry Purcell und
Händels Arie "Let the bright Seraphim" als echte, perfekt aufeinadner
abgestimmte Duette.
Badisches Tagblatt 2001
Tonhalle Düsseldorf
Ohne Dirigenten
... Gábor löste seine Aufgabe brillant und mit Leichtigkeit
Rheinische Post 2001
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